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Die DSGVO wird 5: Achten Sie auf diese 5 Trends im Datenschutz


DSGVO Datenschutz Trends 2023: ein blauer Hintergrund mit gelben Sternen und dem Wort DSGVO

Am 25. Mai 2023 wird es fünf Jahre her sein, dass die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) 2018 in Kraft getreten ist. Wir diskutieren in diesem Beitrag 5 Datenschutz Trends, die Sie im Jahr 2023 beachten sollten.

Die DSGVO hat den Unternehmen den Weg zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit personenbezogenen Daten geebnet und gleichzeitig die Rechte des Einzelnen auf Datenschutz gestärkt. Es gibt daher keinen besseren Weg, ihren anhaltenden Einfluss zu feiern, als einen Blick auf die 5 wichtigsten Entwicklungen und Trends im Datenschutz für das kommende Jahr zu werfen.

Seit ihrer Einführung hat die DSGVO auch weltweit an Bedeutung gewonnen. Sie hat ähnliche Gesetze in anderen Regionen inspiriert und den Datenschutz zu einem Thema gemacht, das in unserem zunehmend von Technologie geprägten Leben nicht mehr ignoriert werden kann. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf einige der Datenschutztrends, die in den meisten Regionen der Welt relevant sind und mit denen wir im kommenden Jahr rechnen können, darunter der Fokus an der Datenethik, Datenschutz für Kinder und Gesetze zur Datenlokalisierung.

Lass uns beginnen!

Hier sind die 5 wichtigsten Trends für Datenschutz in 2023, die Sie wissen sollten:

Mehr Fokus auf Datenethik

Da Verbraucher von Unternehmen zunehmend mehr Transparenz im Umgang mit ihren Daten erwarten, werden Datenschutz und Datenethik als sich ergänzende und wichtige Praktiken angesehen, die eng miteinander verknüpft werden sollten. Das bedeutet, dass Unternehmen nicht nur die Einwilligung, sondern auch Transparenz, Diskriminierung und Datensicherheit ernst nehmen müssen.

Datenschutz für Kinder

Insbesondere mit der zunehmenden Nutzung und leichten Verfügbarkeit von Technologien für junge Menschen, die auf Online-Plattformen und soziale Medien zugreifen, wächst die Sorge um den Datenschutz von Kindern, der geschützt werden muss. Die EU, die USA, Kanada und Brasilien haben bereits Regelungen zum Schutz der Daten von Kindern eingeführt. Andere Länder ziehen jedoch rasch nach und führen Datenschutzgesetze speziell für Minderjährige ein, wie wir in Indien und Australien sehen können.

Gesetze zur Datenlokalisierung

Insbesondere in Bereichen, die für die nationale Sicherheit eines Landes von Bedeutung sind, führen immer mehr Länder Gesetze ein, die die lokale Speicherung von Daten vorschreiben. Beispielsweise kann die Speicherung von Daten auf Servern in der EU einen besseren Schutz vor Datenschutzverletzungen und unbefugtem Datenzugriff bieten, da die EU-Datenschutzgesetze von Unternehmen verlangen, robuste Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten zu ergreifen. In Bezug auf das Thema DSGVO und den Einsatz von Cookies, ist es daher am besten, ein Cookie Consent Tool zu wählen, das die Kundendaten an einem sicheren Ort speichert. Bei consentmanager verwenden wir ausschließlich Server in Datenzentren in Europa, um unseren Nutzern ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.

Ausweitung des Rechts auf Vergessenwerden

Das Recht auf Vergessenwerden, das es Einzelpersonen ermöglicht, die Löschung ihrer persönlichen Daten aus Suchmaschinenergebnissen und anderen öffentlichen Datenbanken zu verlangen, wird voraussichtlich auf andere Kontexte ausgeweitet. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU enthält bereits Bestimmungen zum Recht auf Vergessenwerden, und andere Länder erwägen ähnliche Maßnahmen. Beispielsweise erwägen einige Länder, das Recht auf Vergessenwerden auf soziale Medienplattformen auszuweiten, so dass Nutzer die Löschung ihrer persönlichen Daten auf diesen Plattformen beantragen können. Darüber hinaus prüfen einige Länder die Möglichkeit, das Recht auf Vergessenwerden auf biometrische Daten anzuwenden, so dass Einzelpersonen das Recht haben, die Löschung ihrer biometrischen Daten bei Organisationen zu verlangen.

Bessere Durchsetzung der Datenschutzgesetze

Da Datenschutzverletzungen immer häufiger und schwerwiegender werden, ist zu erwarten, dass die Aufsichtsbehörden die Durchsetzung der Datenschutzgesetze verstärken werden. Dies könnte höhere Bußgelder, eine genauere Prüfung der Datenverarbeitungspraktiken und größere Befugnisse zur Untersuchung und Bestrafung von Unternehmen, die sich nicht an die Gesetze halten, umfassen.

Der Dominoeffekt seit dem Inkrafttreten der DSGVO im Jahr 2018 hat viele positive Auswirkungen auf das Datenschutzumfeld gebracht, und es ist daher überaus wichtig, wachsam zu bleiben und die kommenden Datenschutztrends im Auge zu behalten. Die fünf in diesem Artikel besprochenen Trends – die Fokussierung auf die Datenethik, der verstärkte Datenschutz für Kinder, die Zunahme von Gesetzen zur Datenlokalisierung, die Ausweitung des Rechts auf Vergessenwerden und die verstärkte Durchsetzung von Datenschutzgesetzen – betonen die kontinuierliche Weiterentwicklung der Datenschutzbestimmungen und die Notwendigkeit für Unternehmen, sich an die sich verändernde Landschaft anzupassen. Indem sie diese Trends im Auge behalten und proaktiv Best Practices für den Datenschutz umsetzen, können Unternehmen sicherstellen, dass sie mit der DSGVO und anderen Datenschutzgesetzen gesetzeskonform bleiben und gleichzeitig die persönlichen Daten ihrer Kunden und Stakeholder schützen.


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