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Webinar TCF Policy 3.5 vs. 4.0


Neue Änderungen, die Sie wissen müssen

Die digitale Werbeindustrie hat in den vergangenen Jahren viele Veränderungen erlebt, insbesondere auf den Schutz der Privatsphäre und den Datenschutz. Das Transparency and Consent Framework (TCF) wurde eingeführt, um diese Bedenken auszuräumen und einen standardisierten Ansatz für die Datenverwaltung zu bringen.

In diesem Webinar befasst sich das TCF Governance Board mit den neuen Änderungen an der neuesten Version von TCF Policy 4.0 gegenüber TCF Policy 3.5, um den Bedenken der belgischen Datenschutzbehörde und anderer Datenschutzbehörden zu begegnen.

ein violetter Hintergrund mit dem Text iab europe Overview of the main differences between the Policy 3.5 and 4.0

Zu den Sprechern gehören alle, die an der Entwicklung und Aktualisierung der TCF-Richtlinie aktiv beteiligt sind: Christop Zippel, Senior Rechtsberater bei RTL, Elena Turtureanu, VP Recht und Datenschutz bei Adform, Jan Winkler, CEO von consentmanager und Peter Craddock, Partner bei Keller and Heckman LLP.

Die Änderungen treten sofort in Kraft und verlangen von allen Beteiligten, d.h. CMPs (Consent Management Platforms), Anbietern und Verlegern, ihre Datenpraktiken entsprechend zu aktualisieren.

Die wesentlichen Unterschiede zwischen TCF Policy 3.5 und 4.0

Das berechtigte Interesse als Rechtsgrundlage für die Zwecke 3, 4, 5 und 6 wird gestrichen, was bedeutet, dass Unternehmen für diese Zwecke die ausdrückliche Einwilligung der Nutzer einholen müssen.

TCF Policy 4.0 bringt auch einige Aktualisierungen in Bezug auf die Darstellung der Rechtstexte. Die Standardtexte für Zwecke und Funktionen werden nutzerfreundlicher, klarer und verständlicher. Dafür wurde der Rechtstext entfernt. Für alle Sprachen gibt es eine Übergangsfrist, die schrittweise eingeführt wird, sobald die Änderungen abgeschlossen sind.

Eine weitere wichtige Änderung in TCF Policy 4.0 ist die neue Anforderung der „First Layers“, wonach die Anzahl der Anbieter (Vendors), die an der Datenverarbeitung beteiligt sind, offengelegt werden muss. Publisher sollten daher nur die wirklich verwendeten Anbieter anzeigen. Diese Information muss deutlich in der ersten Ebene der Nutzeroberfläche angezeigt werden, da die Nutzer normalerweise keine Vorstellungen von der Anzahl der Anbieter haben.

TCF Policy 4.0 enthält auch Verbesserungen der Richtlinien in Bezug auf den Widerruf der Einwilligung, wodurch es für die Nutzer einfacher wird, ihre Präferenzen zu ändern. Wenn Sie eine „Alle akzeptieren“-Button anzeigen, müssen Sie auch eine „Alle ablehnen“-Button anzeigen. Der Grund dafür war, dass manche Websites Cookie-Banner anzeigten, bei denen das Ablehnen-Button auf der ersten Ebene beim Betreten der Website nicht angezeigt wurde.

Und wie können TCF-Mitglieder die neue Version 4.0 des TCF Policy einsetzen?

CMPs können die neue Version der Global Vendor List (GVL) integrieren, die weitere Informationen über Anbieter enthält, und neue nutzerorientierte Angaben in ihre Nutzeroberfläche einbauen. Die Anbieter können sicherstellen, dass ihre Live-Installationen den TC-String in Echtzeit abrufen, um eine genaue Datenverarbeitung zu gewährleisten, und die Publisher können sicherstellen, dass ihre CMP-Nutzeroberfläche von den Nutzern leicht aktualisiert werden kann.

Schauen Sie sich das Webinar an, in dem die Anforderungen für die verschiedenen TCF-Mitglieder näher erläutert werden.

TCF Policy 4.0 ist eine bedeutende Weiterentwicklung gegenüber seinem Vorgänger. Die Änderungen wurden vorgenommen, um die Privatsphäre der Nutzer und den Datenschutz zu verbessern. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten Unterschiede zwischen TCF Policy 3.5 und 4.0 und wie sich diese auf Ihr Unternehmen auswirken können. Schauen Sie sich das Webinar an und informieren Sie sich über alle Änderungen zwischen TCF Policy 3.5 und 4.0.


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