Twitter und Datenschutz?

Das sollte Ihnen über Consentmanagement ‚gezwitschert‘ werden

Die bis zu 280 Zeichen, die vor wenigen Jahren noch mit der guten alten SMS getippt wurden, werden heute immer öfter getwittert: Nur so ist es zu erklären, dass der erfolgreiche amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter fast 330 Millionen aktive Nutzer pro Monat aufweist. Unter diversen #Hashtags wurden in den vergangenen Jahren lebendige Debatten angestoßen, was eindrucksvoll die kommunikative Reichweite dieser Plattform unter Beweis stellt. Die Inhalte werden nach dem Tippen sofort weltweit veröffentlicht. Der Datenschutz spielt schon vorher eine Rolle!

#Twitter DSGVO: Das lesen Sie in diesem Beitrag

Es ist klar, dass die Daten vor allem über Server in den USA laufen und somit auch außerhalb des europäischen Datenschutzes reichen. Das zeigt, dass Webseitenbetreiber Twitter und DSGVO sehr differenziert betrachten sollten. Dieser Ratgeber ist ein Anfang:

  • Wie steht Twitter zum Datenschutz?
  • Ist Twitter DSGVO kompatibel?
  • In welchem Maß erhebt Twitter Cookies?
  • Was muss ich tun, um die gesetzlichen Anforderungen des Datenschutzes zu erfüllen?

Nehmen Sie sich sieben Minuten Lesezeit, um die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Twitter und Datenschutz zu erhalten.

Twitter und Datenschutz: Das Wichtigste aus diesem Ratgeber in aller Kürze

  • Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und ein EuGH-Urteil machen die explizite Zustimmung für die Nutzung personenbezogener Daten im virtuellen Raum erforderlich.
  • 2017 hat Twitter den Datenschutz mit Blick auf die DSGVO angepasst. Es ist aber davon auszugehen, dass in den USA personenbezogene Daten verwendet werden.
  • Wer ein Twitter Plugin DSGVO konform einbinden möchte, sollte auf statische Links oder solche setzen, die explizit auf externe Inhalte und Dienstleister hinweisen, noch bevor diese geladen werden.
  • Cookie Consent Management ist für Webseitenbetreiber auch mit Blick auf die Einbindung von Social Media zu einer wichtigen Aufgabe geworden: Consentmanager stellt ein leistungsstarkes Tool dar, um datenschutzrechtlich nichts dem Zufall zu überlassen.

Twitter und Datenschutz: Mit der Registrierung startet die Verarbeitung personenbezogener Daten

Wenn Sie sich als Nutzer bei Twitter registrieren, geben Sie Rechte an der Verarbeitung Ihrer Daten ab. Die Frage ist nur, ob Sie einen Einfluss darauf haben und ob Sie entscheiden können, welcher Datennutzung Sie zustimmen wollen (oder auch nicht). Hier rückt das Thema Twitter und DSGVO in den Fokus: Ohne jeden Zweifel sammelt Twitter Nutzerdaten. Durch die seit 2018 geltende Datenschutzgrundverordnung ist der Kurznachrichtendienst verpflichtet, die Zustimmung von Nutzern für eine Verarbeitung personenbezogener Daten einzuholen.

Was gilt für Nutzer bzw. Webseitenbetreiber, die Tweets einbinden oder verlinken? Dieser Ratgeber wird das Thema Twitter und Datenschutz differenziert beleuchten und mit dem Consentmanager eine funktionale Lösung für das Handlungsfeld Twitter und Datenschutz vorstellen.

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Twitter und DSGVO: Machen Sie sich die Ausgangssituation klar

Twitter selbst sagt in seinen Richtlinien, dass es sich bei Tweets um öffentliche Kommunikation handelt. Ist ein Tweet abgesetzt, kann er geteilt oder eingebunden werden, wodurch die Privatsphäre des Urhebers nicht verletzt wird. Das Teilen, Retweeten oder Einbinden sind in dieser Hinsicht Teile des Geschäftsmodells. Problematisch wird es mit Blick auf Twitter und Datenschutz immer dann, wenn personenbezogene Daten unwissentlich bzw. ohne Zustimmung genutzt werden.

Mit der Registrierung beim Kurznachrichtendienst Twitter wird das Unternehmen befähigt, Daten in den Vereinigten Staaten zu verarbeiten. Unabhängig vom Datenschutz in Europa werden die Daten in den USA für Werbezwecke verarbeitet, schließlich verdient das Unternehmen hiermit einen Großteil seines Geldes. In den USA werden die Daten auch mittels Google Analytics bearbeitet, sodass eine Einwilligung mit Blick auf die strengen Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung notwendig ist. Twitter selbst gibt an, für solche Zwecke Dienste zu beauftragen. Twitter und Datenschutz sollten also ganzheitlich bzw. über die eigenen Landesgrenzen hinaus gesehen werden. Was den rechtskonformen Einsatz hierzulande angeht, können Tools wie der Consentmanager für ein hohes Maß an Handlungssicherheit sorgen.

Hashtag in eigener Sache: Was sagt Twitter zum #Datenschutz?

Ein Blick auf die Äußerungen von Twitter zu Cookies und Datenschutz zeigt, dass das Unternehmen vor allem Transparenz betont. Das alleine reicht für einen rechtskonformen Betrieb aber nicht aus, denn diese Transparenz muss technisch jederzeit einwandfrei umgesetzt werden. Konkret bedeutet das nach den Urteilen des Europäischen Gerichtshofes, dass Nutzer explizit zustimmen können müssen, falls personenbezogene Daten erhoben oder gespeichert werden. Vor diesem Hintergrund sind die neuen Datenschutzregelungen zu sehen, die bei Twitter seit Mitte 2017 gelten.

Neue Optionen bei Twitter für Datenschutz?

Twitter möchte Nutzern mit diesem Update insgesamt mehr Möglichkeiten geben, über die Verwendung personenbezogener Daten zu entscheiden. In den Datenschutzrichtlinien von Twitter ist explizit die Rede davon, Nutzern mehr Kontrolle geben zu wollen. Mit den Privatsphäre-Einstellungen können User nun gezielter bestimmen, welche Dienste sie in welchem Umfang zulassen wollen. Viele Nutzer nehmen sich nicht die Zeit, um den Bereich der Privatsphäre-Einstellungen nach der Registrierung zu prüfen. Das sollten sie aber tun, um sich über den Umfang der möglichen Datennutzung überhaupt bewusst zu werden.

Was sagt Twitter zur Datennutzung?

Twitter erklärt, personenbezogene Informationen zu erhalten, selbst wenn Sie sich als Nutzer nur Tweets anschauen und nicht selbst tippend aktiv werden. In erster Linie sind hier die IP-Adresse und das verwendete Gerät zu nennen. Nutzer können selbst entscheiden, ob sie mit Twitter weitere Informationen wie Telefonnummern, E-Mail-Adresse oder Kontakte aus dem Adressbuch zu teilen. Die Plattform bekräftigt, solche Informationen für die Accountsicherheit und für die Anzeige relevanterer Tweets zu nutzen. Das zeigt klar, in welchem Umfang personenbezogene Daten genutzt werden können. Gleichzeitig wirft das die Frage auf, wie Twitter DSGVO konform eingebunden werden kann.

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Rechtlicher Hintergrund: Urteile des Europäischen Gerichtshofes (EuGH)

Twitter erklärt, die Aktualisierung der Datenschutzrichtlinie mit Blick auf die in Europa geltende Datenschutzgrundverordnung vorgenommen zu haben. Die Privatsphäre von Nutzern soll so in Zukunft bestmöglich geschützt werden. Artikel 13 DSGVO sieht vor, dass Betreiber von Webseiten eine umfassende Aufklärung vornehmen müssen, wenn personenbezogene Daten erhoben oder gespeichert werden sollen. Hier genau kommt ein Consent Management Tool wie Consentmanager ins Spiel, das Webseitenbesuchern eine Zustimmung oder auch Ablehnung der Datenerhebung im erklärten Umfang ermöglicht.

Twitter und Cookies: Die ausdrückliche Einwilligung ist erforderlich

Mit Blick auf Datensicherheit bzw. einen rechtskonformen Betrieb einer Webseite spielt das Thema Cookie Consent Management spätestens seit Einführung der strengen Datenschutzgrundverordnung eine zentrale Rolle. Der Erhebung von Cookies müssen Nutzer in einem erklärten Umfang explizit zustimmen oder auch ablehnen können. Wer auf seiner Webseite Tweets einbinden möchte, muss mit Blick auf die Datensicherheit diese Grundlage ebenfalls schaffen. Mit dem Consentmanager lässt sich das Einwilligungsmanagement professionell und vor allem DSGVO-konform umsetzen. Für Webseitenbetreiber bietet ein solches leistungsstarkes Tool einen immensen Hinzugewinn an Handlungssicherheit.

Twitter Plugin DSGVO konform nutzen: Das sind die Rahmenbedingungen

Viele Unternehmen betreiben Twitter-Accounts, um Kunden über Neuigkeiten zu informieren und die Unternehmenskommunikation mit maximaler digitaler Reichweite voranzutreiben. Oftmals wird ein Twitter-Icon auf der eigentlichen Webseite statisch eingebunden, das zum Twitter-Profil führt. Dieses Vorgehen ist aus Sicht des Datenschutzes unbedenklich, denn beim Besuch der eigenen Webseite können Twitter und Co. so keine personenbezogenen Daten erheben. Technisch gesehen ist ein statischer Link die sicherste Lösung, um Twitter und Datenschutz für die eigene Webseite möglichst ressourcenschonend zu lösen.

Twitter Plugin DSGVO konform einbinden? Die Zustimmung wäre erforderlich!

Datenschutzrechtlich problematisch wird es hingegen, wenn auf der eigenen Seite ein Social-Media-Plugin wie Twitterfeed eingebunden wird. Technisch ist es ganz einfach, einen Code auf der Homepage zu integrieren. Das datenschutzrechtliche Problem ist darin zu sehen, dass auch Trackingcodes enthalten sind, die eine Gefahr für die Privatsphäre der Nutzer darstellen können. Solche Plugins übertragen immer Daten, wodurch aus Sicht des Datenschutzes unmittelbarer Handlungsbedarf besteht. Betroffen sein können sogar Webseitenbesucher, die gar nicht bei Twitter registriert sind. So könnten automatisch und ohne Einwilligung der Person Daten wie die IP-Adresse erhoben werden, was mit dem geltenden Datenschutz nicht zu vereinen ist.

Twitter Plugin & DSGVO: Das sind mögliche Lösungen für Webseitenbetreiber

Sie hätten als Webseitenbetreiber nicht mehr die datenschutzrechtliche Kontrolle über diese Inhalte. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie solche Plugins löschen und nur mit einem verlinkten Bild auf ein Twitter-Profil verweisen. Andernfalls ist eine erweiterte Datenschutzerklärung notwendig, oder aber Sie müssen Besucher vor dem Laden dieser Inhalte um das Einverständnis bitten, dass an dieser Stelle Daten an externe Dienstleister übertragen werden. Spätestens seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes erscheint es dringend geboten, auf dem eigenen Twitter-Profil eine Datenschutzerklärung bzw. einen Link dazu einzubinden.

Möglich ist auch eine sogenannte 2-Klick-Lösung, um Twitter und DSGVO zu verbinden: Buttons sind so lange inaktiv, bis Nutzer sie bewusst aktivieren. Bis dahin kann kein Austausch von personenbezogenen Daten wie der IP-Adresse geschehen.

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Das Problem der gemeinsamen Verantwortung im digitalen Raum

In Paragraf 26 DSGVO ist von der gemeinsamen Verantwortung die Rede. Dieser Fall tritt immer ein, wenn Plugins verwendet bzw. Tweets eingebunden werden. Die Datenschutzerklärung sollte diesbezüglich angepasst werden, da die Rechtslage nicht vollkommen klar ist. Für die eigene Webseite können und müssen Betreiber aber eine DSGVO-gerechte Lösung umsetzen. Schauen wir uns zum Schluss an, wie diese aussehen kann und welche Vorteile ein leistungsstarkes Consent Management Tool wie Consentmanager eröffnet.

Mit dem Consentmanager lässt sich Twitter DSGVO konform einbinden

Bis hierhin konnten Sie nachvollziehen, dass Twitter dem Datenschutz mit mehr Konfigurationen für den Nutzer einen transparenteren Stellenwert einräumt. Das befreit Webseitenbetreiber aber keinesfalls von der Pflicht, auf die Verwendung von Daten im Fall der Einbindung von Plugins hinzuweisen.

Wer Twitter nicht mit einem statischen Link auf der eigenen Webseite einbindet, wird auf die Verwendung der Daten von externen Dienstleistern vor dem Laden der Daten hinweisen müssen. Um die eigene Webseite samt Twitter DSGVO konform betreiben zu können, rückt seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes das Thema Cookie Consent Management in den Fokus. Mit dem Consentmanager können Sie als Webseitenbetreiber sämtliche Vorkehrungen treffen, um Twitter und Datenschutz rechtssicher zu verbinden. Das gilt insbesondere auch für den Fall, wenn Sie Google Analytics für die Optimierung Ihrer Webseite einsetzen. Mit einem erscheinenden Consent-Management-Banner stellen Sie sicher, dass Webseitenbetreiber umfassend informiert werden, der Datennutzung einwilligen oder auch persönliche Konfigurationen vornehmen können.

Twitter und Datenschutz mit Consentmanager professionalisieren

Mit Consentmanager setzen Sie auf eine praxiserprobte und individualisierbare Lösung, die die rechtlichen Vorgaben gemäß Datenschutzgrundverordnung umsetzt. Abgesehen von der datenschutzrechtlichen Handlungssicherheit sorgen Sie mit der Einbindung des Consentmanagers für ein positives Nutzererlebnis. Untersuchungen belegen, dass professionelles Cookie Consent Management zu einer höheren Akzeptanz und einer längeren Verweildauer führt. Der vorbildliche Umgang mit personenbezogenen Daten wirkt vertrauensbildend, was einen positiven Einfluss auf das Image zur Folge haben kann. Sie investieren mit einem Consent-Management-Provider nicht nur in die Rechtssicherheit Ihrer Webseite, sondern auch in die messbare (!) Performance. Der Echtzeit-Überblick erlaubt es Ihnen, die aktuelle Performance gezielt zu analysieren und daraus Rückschlüsse für eine Optimierung zu ziehen.

Twitter und Datenschutz: Für Rechtsverbindlichkeit darf nichts dem Zufall überlassen bleiben

Gerade mit Blick auf das Thema Twitter und Datenschutz wird die internationale Reichweite schnell deutlich. Falls Ihre Webseite international ausgerichtet ist und jeden Tag Nutzer aus aller Welt erreicht, ist mit dem Consentmanager eine funktionale mehrsprachige Lösung nutzbar. Das für den Datenschutz zentrale Banner wird automatisch in der jeweiligen Landessprache im DSGVO-Raum erscheinen. Durch automatische Anpassung und Individualisierungsoptionen wird der Consentmanager als wichtiger Teil der Webseite empfunden. Er zeigt jedem Besucher, dass Sie als Betreiber Ihrer Verantwortung gerecht werden. Twitter und Datenschutz sind eine komplexe Herausforderung. Mit einem Tool wie dem Consentmanager wird diese Herausforderung technisch schnell und zuverlässig beherrschbar.

FAQs zu Twitter und Datenschutz: Das könnte auch Sie interessieren

Bei der Einbindung mit einem statischen Link werden keine personenbezogenen Daten weitergegeben. Sofern ein Twitter Plugin DSGVO konform betrieben werden soll, ist eine Anpassung der Datenschutzrichtlinie ebenso erforderlich wie der explizite Hinweis, dass beim Laden dieser externen Inhalte Daten an Dienstleister weitergegeben werden. Mit einem öffentlichen Profil sind die Tweets bzw. Inhalte grundsätzlich für jeden einsehbar und verwendbar.

Consent Management ist für alle Webseitenbetreiber spätestens seit der Einführung der neuen Datenschutzgrundverordnung eine zentrale Aufgabe geworden. Consentmanager hilft dabei, die Einholung oder auch Speicherung von personenbezogenen Daten rechtskonform zu gestalten. Dazu müssen User explizit ihre Zustimmung geben oder dem genannten Umfang der Datenerhebung widersprechen.

Seit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes aus dem Jahr 2019 müssen Webseitenbetreiber mit Blick auf die Cookie-Richtlinie umfassend darüber informieren, welche Daten sie erfassen. Für die Verarbeitung erhobener Daten ist die Zustimmung einzuholen. Das kann mit dem Banner des Consentmanagers in automatisierter Form geschehen. Positive Nebeneffekte der Einbindung eines Cookie Consent Managers sind die Erhöhung der Verweildauer und die generell höhere Akzeptanz.

Vollständige Anonymität wird sich im digitalen Raum nicht umsetzen lassen, da immer Daten ausgetauscht werden. Wer diese Frage für seinen Twitter-Account aussagekräftig beantworten möchte, sollte die Einstellungen unter 'Datenschutz und Sicherheit' prüfen. Unter 'Zielgruppe und Markierung' ist die Option 'Meine Tweets schützen' wählbar, wodurch das Konto bestmöglich geschützt wird.

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